Welcome to joy´s house

Ein wohlig warmes Gefühl breitet sich in meinem ganzen Körper aus, als der Zug im Bahnhof von Chiang Mai langsam einfährt. Das Lachen des Schülers Chiang Mai (Ja, das ist sein Name) mit einem Schild in der Hand haltend, wo darauf steht: Lisa, Herz mit Schere macht das Gefühl noch intensiver und zaubert mir ein paar Tränen in meine Augen – endlich sind wir angekommen.

 

Nach 20 min Autofahrt erreichten wir mein neues zu Hause für den nächsten Monat. Es ist wie eine Oase der familiären Liebe und Ruhe. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, habe ich mir gleich einen Sprung in das kühle Nass des Pools gegönnt.

 

Am nächsten Morgen gab es endlich das Wiedersehen mit der wunderbaren Jarm. Ich werde sie euch auf alle Fälle auch mal außerordentlich vorstellen, denn sie ist ein solch ein wunderbarer Mensch und hat jetzt von der Organisation von Joy´s house zu den Kindern und dem Management der die children shelter foundation gewechselt. Bei einem wunderbaren Frühstück haben wir die ersten Details besprochen und dann zeigte sie uns gleich das neue zu Hause der Kinder. Sie sind von dem Ort nahe dem Jungel von dem ich euch erzählte, im Sommer 2016 weggezogen. Der Grund dafür war ein großer Brand der bedrohlich nah zur Foundation und dem Heim der Kinder kam und dann trocknete auch ihre Quelle aus und die Anschaffung des Wasser´s für das gesamte Zentrum ist einfach viel zu teuer. Ich werde euch in den nächsten Tagen auch Photos von dem neuen Ort machen – es ist einfach wunderbar und vor allem nur wenige Gehminuten entfernt.

 

Um 16:00 machten wir uns auf den Weg einige der Kinder als Überraschung von der Schule abzuholen. Kaum waren wir angekommen, rannten sie auf uns zu stellten sich vor und erhaschten sich die ein oder andere Umarmung. Dann nahmen sie mich und Maria sofort recht und links bei der Hand und zeigten uns mit Stolz das Schulareal. Es ist eine öffentliche Schule und natürlich ist es etwas Spezielles, wenn zwei so weiße Menschen (ja es sieht wirklich so aus, als würde in Österreich nie die Sonne scheinen) zu Besuch kommen. Danach ging es zurück zur CSF, wo wir jene Kinder kennen lernten, die mit uns die Kurszeit als unsere Studenten verbringen werden. Tja das mit den Namen wird sicher recht spannend werden kann ich nur sagen – aber Gott sei Dank gibt es ja Namenskärtchen.

 

Wir ließen den Abend bei einem gemeinsamen Dinner ausklingen. Jetzt nutzte ich gleich die Zeit, um euch an diesem ereignisreichen Tag teilhaben zu lassen. Ich könnte noch viele Zeilen mehr schreiben, meine Euphorie lässt mich schwer stoppen. Aber jetz werde ich mich zur Ruhe legen, denn morgen geht es auf in die Stadt, um all die Utensilien und Materialen für den Kurs zu besorgen, die alle IHR mit EUREN Geldern gesponsert habt. Denn ohne EUCH wäre dieses Abenteuer und diese Bereicherung für die Kinder in der Form nicht möglich und dafür werde ich euch auf EWIG dankbar sein.

© 2017 | Lisa Maria Matzner

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